Schrottplatzfete

von Bastian Kurys

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In Uerdingen ist sie seit ein paar Jahren eine bekannte
Veranstaltung der Uerdinger Bürgerwehr: die
Schrottplatzfete.

Sie fand in diesem Jahr zum achten Mal statt. Seit zwei Jahren
hat sie sogar einen festen Platz im Terminkalender
eingenommen: den dritten Samstag im Juni.
Doch gab es die Schrottplatzfete schon immer in der Form wie
man sie kennt? Mit Live-Band, auf einem Schrottplatz und mit
Verpflegung? Mitnichten! Denn es gab eine Zeit vor der
„Schrottplatzfete“.

Damals organisierten die „Kanoniere“ ein „Frühlingsfest“.
Hierbei war es wichtig, dass mit möglichst geringem Aufwand,
möglichst viel Ertrag gemacht werden sollte, da der Verein in
einer schwierigen finanziellen Lage war. Der Vorstand nahm
die Bemühungen der „Kanoniere“ zur Kenntnis. Das
„Frühlingsfest“ fand in der Halle eines alten Getränkemarktes
statt. Diese Halle ist das heutige Lager der Bürgerwehr.

Das Fest richteten die „Kanoniere“ nur für und unter sich aus.
Dabei stellte der frühere Wirt des „Windows“, eine ehemalige
Kneipe in Uerdingen neben „Flecken“ und der „Zille“, Olli
Kusch, die Getränke und zapfte.

Es spielte eine Schülerband, anschließend gab es Musik aus
der Konserve. Im Laufe der Zeit konnte man sich einen DJ
leisten. Als die Fete im Laufe der Jahre genug Ertrag
einbrachte, entschloss sich der Vereinsvorstand, die Fete als
Gesamtverein auszurichten und auf den naheliegenden
Schrottplatz „Jean Berends“ zu verlagern.

Natürlich gab es auch nach dem Ortswechsel z.B.
wetterbedingt schlechte Jahre mit wenigen Besuchern, aber
man konnte sich Live Bands wie „Herzschlag“, „Mad Macs“
oder „Ludwig“ leisten und zum obligatorischen Getränke- und
Grillstand kam zeitweise eine Sektbar dazu.

Schuss Peng