Der Uniformappell 2016 der Uerdinger Bürgerwehr

Am 05.11.2016 pünktlich um 18 Uhr öffneten sich die Türen zum Uniformappell 2016 der Uerdinger Bürgerwehr. Dieser fand erstmals im Oscar Romero Haus in Krefeld-Gartenstadt statt. Der Zahlmeister der Uerdinger Bürgerwehr, Jörg Braßeler, und der Spieß, Rainer Vins, eröffneten den Abend mit einem Vortrag über den Ablauf der vergangenen Mitgliederversammlung,bei dem der Kassenbericht eine zentrale Rolle spielte. Tenor des Kassenberichts war: Da können wir sparen! Die Standarte wurde durch kleine Fähnchen mit Karrenrad ersetzt, die Säbel durch Plastikgabeln, „Runden“ auf Vereinskosten gab es auch nicht mehr…

Es folgte der offizielle Teil des Abends, der eigentliche Uniformappell. Hier wurde sowohl das Publikum als auch die Soldaten selbst zunächst überrascht, denn der „Spieß“ wollte den Appell reformieren. Er animierte seine Mannen dazu, den Appell im Stil der „Augsburger Puppenkiste“ durchzuführen, doch der Kommandeur Julian Schulz rief dazu auf, ihn wie gewohnt abzuhalten. Die Prinzessin aus der Session 2015/16, Nicole Specker, ab sofort „Ehrenoberst“ der Bürgerwehr, musste in Begleitung ihres persönlichen Ministers Klaus Schluckebier, der im Prinzessinnenkleid der vergangenen Session auf die Bühne kam, ihren Wimpel und den von der Berlin-Reise mitgebrachten Bären von der Standarte herunternehmen.

Die Bühne wurde daraufhin für die neue Prinzessin der kommenden Session 2016/17, Angela Weißkopf, geräumt. Sie nahm die Truppe nach kurzer aber strenger Kontrolle als ihre Leibgarde für die kommende Session an und schmückte die Standarte der Bürgerwehr mit ihrem Banner. Beide Mariechen der Bürgerwehr, Sabrina Hüskes und Sarah Strittmatter, tanzten nacheinander jeweils für eine der beiden Lieblichkeiten. Auch der Prinz Bernd Weißkopf und die Minister Thomas Kaiser, Achim Silbermann, Andreas Spörk und Ralph Thönnißen wurden den Narren, an diesem Abend alle in feinem Zwirn, vorgestellt.

Im Anschluss gab es eine Premiere in der Geschichte des Vereins. Es wurde ein Gemeinschaftstanz von Bürgerwehr-Soldaten und Tanzmariechen der KG „Op de Höh“ aufgeführt, der beim Publikum sehr gut ankam. Ein Bauchredner ließ die Stimmung vor allem durch die Einbindung des neuen Prinzenpaares als lebende „Puppen“ noch weiter ansteigen. Daraufhin zeigte die BNZ ihren neuen Sessionstanz. Die Stimmung im fein hergerichteten Saal stieg noch weiter an, als zunächst die „Oedingsche Jonges“ und eine halbe Stunde später die „Rhienstädter“ ihre karnevalistischen Lieder zum Besten gaben. Der Abend wurde auf Initiative von Rainer Vins und Julian Schulz ebenfalls musikalisch beendet, denn beide stellten sich die Frage zu welchen Partyliedern man am besten feiern kann. Letztlich kam man gemeinsam zu dem Schluss, dass man sowohl zu Klassikern wie „Es ist noch Suppe da“ genauso gut feiern kann wie zu „Hyper Hyper“.